Familien – Erziehung – Bildung
Author(s): Denise Efionayi-Mäder, Claudia Ermert Kaufmann, Rosita Fibbi, Jürg Krummenacher, Andrea Lanfranchi, Urs Moser, Markus P. Neuenschwander, Jürgen Oelkers, Heidi Simoni, Susanne Viernickel
Source: https://ekff.admin.ch/fileadmin/user_upload/ekff/05dokumentation/d_08_Publ_Erziehung.pdf
Abstract
Welchen Einfluss haben Familien in Bezug auf Bildungschancen? Welche Bedeutung kommt der frühen
Kindheit zu? Hat die Jugendgewalt in den letzten Jahren tatsächlich zugenommen? Unterscheiden sich die Erziehungsstile von Migrationsfamilien und «Schweizer Familien»? Und welche Aufgaben kommen Schule und Familien zu, wenn es Probleme gibt? Das sind einige der gesellschaftspolitischen Fragen, die in der letzten Zeit immer wieder öffentlich diskutiert wurden. Auslöser der häufig sehr emotional geführten öffentlichen Diskussion waren meistens schockierende Ereignisse wie der Fall Seebach, als 13 Jugendliche der Vergewaltigung eines 13-jährigen Mädchens verdächtigt wurden. Die Antworten auf diese Fragen waren oft schnell zur Hand. In der Regel mündeten sie in einem Ruf nach mehr Strenge und Disziplin an Schulen, in Familie und Gesellschaft.
Mit der vorliegenden Publikation «Familien – Erziehung – Bildung» greift die Eidgenössische Koordinationskommission für Familienfragen (EKFF) aus familienpolitischer Sicht in die Debatte ein. Die EKFF nimmt zu den gestellten Fragen Stellung. Sie tut dies nicht auf der Basis von aufwühlenden Ereignissen oder politischen Schlagworten, sondern auf dem Hintergrund einer nüchternen, sorgfältigen Analyse empirischer Daten und des bisherigen theoretischen Wissensstands. Die EKFF will mit dieser Publikation einen Beitrag zur Versachlichung der öffentlichen Diskussion leisten und Wege aufzeigen, wie die Gesellschaft am geeignetsten auf die genannten Probleme reagieren sollte. Wie es der Titel zum Ausdruck bringt, handelt die Publikation von den Beziehungen von Familien, Erziehung und Bildung.