{"id":852,"date":"2017-10-10T14:06:54","date_gmt":"2017-10-10T13:06:54","guid":{"rendered":"https:\/\/swissmig.wordpress.com\/?p=852"},"modified":"2017-10-10T14:06:54","modified_gmt":"2017-10-10T13:06:54","slug":"migration-und-arbeitsmarkte-in-deutschland-osterreich-und-der-schweiz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/swissmig.unine.ch\/?p=852","title":{"rendered":"Migration und Arbeitsm\u00e4rkte in Deutschland, \u00d6sterreich und der Schweiz"},"content":{"rendered":"<h3>Author(s) : Christian Friesl, Wido Geis, Martin H\u00f6rmann, Patrik Schellenbauer &#8230; [et al.]<\/h3>\n<h3>Source : <a href=\"http:\/\/hdl.handle.net\/10419\/168556\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/hdl.handle.net\/10419\/168556<\/a><\/h3>\n<p><strong>Abstract: <\/strong><!--more--><\/p>\n<blockquote><p>Deutschland, \u00d6sterreich und die Schweiz sind vor dem Hintergrund des demografischen Wandels auf die Zuwanderung von Fachkr\u00e4ften angewiesen, um ihre wirtschaftliche Leistungsf\u00e4higkeit zu erhalten. So kommen in Deutschland nur 60,7 Personen zwischen 10 und 19 Jahren auf 100 Personen zwischen 50 und 59 Jahren. In \u00d6sterreich sind es 67,2 und in der Schweiz 68,9. Gleichzeitig handelt es sich bei bedeutenden Teilen der Bev\u00f6lkerungen in den drei L\u00e4ndern bereits heute um Zuwanderer. So ist in Deutschland jeder siebte, in \u00d6sterreich fast jeder f\u00fcnfte und in der Schweiz deutlich mehr als jeder vierte Einwohner nicht im Land geboren. Dabei war die Zuwanderung in die drei L\u00e4nder in der Vergangenheit sehr stark von Personen aus den (anderen) EU-L\u00e4ndern getragen, die selbst zunehmend vom demografischen Wandel betroffen sind, sodass die Migrationspotenziale hier beschr\u00e4nkt sein d\u00fcrften. Hinzugekommen ist in den Jahren seit 2014 eine gro\u00dfe Zahl an Fl\u00fcchtlingen, die aufgrund eines h\u00e4ufig sehr ung\u00fcnstigen qualifikatorischen Hintergrunds und der Sprachbarriere allerdings sehr schwer in den Arbeitsmarkt zu integrieren sind. Obschon sich die institutionellen Rahmenbedingungen teilweise unterscheiden, gilt daher f\u00fcr alle drei L\u00e4nder gleicherma\u00dfen, dass die Erwerbszuwanderung aus Drittstaaten gest\u00e4rkt werden muss. Zuwanderung kann ihre wirtschaftlichen Potenziale allerdings nur voll entfalten, wenn die ins Land kommenden Personen z\u00fcgig und gut auf dem Arbeitsmarkt Fu\u00df fassen, was im Hinblick auf Drittstaatenangeh\u00f6rige von au\u00dferhalb des EU-\/EFTA-Raums in den drei L\u00e4ndern nicht immer der Fall war. So liegen die Arbeitslosenquoten von Nicht-EU-Ausl\u00e4ndern in Deutschland bei 11,8 Prozent, in \u00d6sterreich bei 13,9 Prozent und in der Schweiz bei 13,5 Prozent. Gelingt die Arbeitsmarktintegration nicht, kann Zuwanderung auch zu einer substanziellen Belastung f\u00fcr das Zielland werden. Dies gilt in besonderem Ma\u00dfe, aber nicht ausschlie\u00dflich im Hinblick auf die gro\u00dfe Zahl der Fl\u00fcchtlinge. Wichtig ist in diesem Kontext, dass die ins Land kommenden Personen m\u00f6glichst zeitnah nach der Ankunft Zugang zum Arbeitsmarkt und zu passenden (Nach-) Qualifizierungsangeboten erhalten und eine Erwerbst\u00e4tigkeit gef\u00f6rdert und gefordert wird.<\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Author(s) : Christian Friesl, Wido Geis, Martin H\u00f6rmann, Patrik Schellenbauer&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_kadence_starter_templates_imported_post":false,"_kad_post_transparent":"","_kad_post_title":"","_kad_post_layout":"","_kad_post_sidebar_id":"","_kad_post_content_style":"","_kad_post_vertical_padding":"","_kad_post_feature":"","_kad_post_feature_position":"","_kad_post_header":false,"_kad_post_footer":false,"_kad_post_classname":"","jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[48,251,176,73,226,19,249],"class_list":["post-852","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-economics","tag-48","tag-austria","tag-economic-integration","tag-german-language","tag-germany","tag-labour-market","tag-report"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/swissmig.unine.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/852","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/swissmig.unine.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/swissmig.unine.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/swissmig.unine.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/swissmig.unine.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=852"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/swissmig.unine.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/852\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/swissmig.unine.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=852"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/swissmig.unine.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=852"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/swissmig.unine.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=852"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}